Schritt für Schritt

Schritt für Schritt

1. Informationen über den Förderer und das Deutschlandstipendium sammeln. (Unternehmensphilosophie, Leitbild etc.)

Zur Informationsbeschaffung eignet sich eine umfangreiche Internetrecherche. Achten Sie dabei besonders auf Angaben zur Unternehmensphilosophie, zu den Leitbildern und Erwartungen der Unternehmen. Häufig finden sich diese Informationen auf den Webseiten der Unternehmen selbst. Dort sind sie in der Regel unter „Über uns“, „Unsere Philosophie“, „Unsere Leitgedanken“, „Unser Unternehmen“ oder „Wir stellen uns vor“ zu finden. Machen Sie sich zu den gefundenen Informationen Notizen. Nutzen Sie auch die Internetpräsenz des Deutschlandstipendiums unter http://www.deutschlandstipendium.de sowie Informationen Ihres Förderers in Bezug auf das Deutschlandstipendium. So können Sie beispielsweise die Frage klären, warum sich das Unternehmen im Rahmen des Deutschlandstipendiums engagiert und welche Zwecke damit verfolgt werden.

2. Leitfragen beantworten

Unter Beispiele und Übungen finden Sie Leitfragen, die Ihnen eine Orientierung bei dem Erstellen Ihres Dankesschreibens bieten. Nehmen Sie sich die Zeit, die Fragen zu beantworten und überlegen Sie, welche Informationen Sie Ihrem Förderer mitteilen möchten.

3. Schnittpunkte oder Gemeinsamkeiten mit dem Förderer finden

Nachdem Sie sich über Ihren Förderer informiert und sich mit den Leitfragen auseinandergesetzt haben, können Sie nun nach Schnittpunkten und Gemeinsamkeiten mit Ihrem Förderer suchen, um Bezüge zu dem Förderer herzustellen. Machen Sie dabei deutlich, mit welchen Leitbildern Sie sich identifizieren können und worin Sie den persönlichen Wert des Förderers für Ihre Person und Ihren akademischen sowie beruflichen Werdegang sehen. Gerade bei den Geisteswissenschaften und im Lehramt ist es oft schwierig, Schnittpunkte zwischen Stipendiat und Förderer zu finden. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen! Versuchen Sie „über den Tellerrand hinaus“ zu denken und sich zu überlegen, wie der Förderer, wenn auch indirekt, von Ihrem Studiengang profitieren kann.

Um einen Überblick über mögliche Schnittpunkte zu bekommen, bietet sich eine tabellarische Gegenüberstellung Ihrer Fähigkeiten und Eigenschaften mit den Werten und Leitgedanken des Förderers an. Eine Übung dazu finden Sie hier.

4. Rohfassung schreiben

Ordnen Sie zunächst Ihre Stichpunkte zu den Leitfragen (vgl. Punkt 2) und den Schnittpunkten/Gemeinsamkeiten (vgl. Punkt 3). Machen Sie sich Gedanken wie Sie Ihr Dankesschreiben aufbauen wollen und welche Aspekte Sie gezielt ansprechen möchten. Ein klassischer Aufbau, wie er auch detailliert unter Basiswissen beschrieben ist, sieht folgende Reihenfolge vor:

1. Briefkopf

2. Anschrift des Unternehmens

3. Betreff

4. Datum

5. Ansprache

6. Einleitung

7. Hauptteil

8. Schluss

9. Grußformel

10. Unterschrift

5. Dankesschreiben überarbeiten

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wird mein Schreibziel deutlich?
  • Ist der Text leserfreundlich?
  • Ist ersichtlich, worum es mir geht?
  • Spreche ich alle relevanten Aspekte an?
  • Ist die gewählte Reihenfolge schlüssig?
  • Sind einzelne Textteile gut miteinander verknüpft? Ist ein „roter Faden“ vorhanden?
  • Ist die Sprache abwechslungsreich? Hilfen dazu finden Sie unter Sprache und Stil.
  • Sind meine Sätze verständlich?
  • Ist alles, was in meinem Text steht, für meinen Förderer relevant?

6. Dankesschreiben Korrekturlesen und Korrekturlesen lassen

Lesen Sie Ihr Dankesschreiben gründlich Korrektur.

  • Sind alle Satzzeichen richtig gesetzt?
  • Sind Grammatik und Satzbau korrekt?
  • Ist die Orthographie richtig?
  • Wurden die Personen- und Firmennamen richtig geschrieben?
  • Stimmen die angegebenen Daten?
  • Ist die Formatierung ordentlich, übersichtlich und einheitlich?
  • Ist das Layout ansprechend?

7. Dankesschreiben per Post versenden

Damit das Dankesschreiben die persönliche Note nicht verliert und dem Förderer Ihre Dankbarkeit deutlich macht, empfiehlt es sich, das Dankesschreiben mit der Post zu versenden. Benutzen Sie für Ihr Dankesschreiben höherwertiges Papier und unterschreiben Sie handschriftlich, am besten mit einem Füllfederhalter mit blauer Tinte. Achten Sie darauf, dass Ihr Dankesschreiben frei von Eselsohren, Fingerabdrücken usw. ist.