Sprache und Stil

Sprache und Stil

Zur Sprache eines Exzerpts kann gesagt werden, dass der Verfasser möglichst ganze Sätze in der eigenen Sprache schreiben und bei Paraphrasierungen den Konjunktiv nutzen sollte. Ganze Sätze bieten dabei den Vorteil, dass sich Zusammenhänge auch nach einiger Zeit noch nachvollziehen lassen. Dies gilt ebenfalls für das Schreiben in eigenen Worten, da man selbstgeschriebene Formulierungen oft leichter und schneller versteht. Der Konjunktiv dient der Kennzeichnung der paraphrasierten Textteile und erleichtert es somit, die Gedankengänge des Autors beim Lesen leichter zu identifizieren.

Der Stil eines Exzerpts sollte wissenschaftlich sein. Hinweise zu einem guten wissenschaftlichen Schreibstil finden Sie hier.

Bei Exzerpten bietet es sich an, im Text des Exzerpts selbst auf die entsprechende Quelle bzw- Textstelle zu verweisen. Dies nennt man auch Amerikanische Zitierweise. Dabei wird im Anschluss an ein Zitat eine Klammer gesetzt, in der auf die Quelle verwiesen wird. Direkte, also wörtliche Zitate unterscheiden sich dabei von indirekten also paraphrasierten Zitaten dadurch, dass der Quellenangabe bei indirekten Zitaten ein vgl. für vergleiche vorangestellt wird. Hier also die Kurzfassung:

Zitieren im Text:

  • Amerikanische Zitierweise: Harvard-System
  • Kurzbeleg immer hinter dem jeweiligen Satz/Abschnitt in Klammern
  • (Nachname des Autors Erscheinungsjahr: Seitenzahl)
  • z.B. (Benz 1980: 24) bei Direktzitaten. Der Satz/die Sätze müssen in Anführungszeichen gesetzt sein
  • z.B. (vgl. Benz 1980: 24) bei Paraphrasen, sinngemäße Übernahme des Gedankenguts